Die Ursprünge der Schule gehen zumindest auf das Jahr 1650 zurück. Seit diesem Jahr jedenfalls sind in Putzleinsdorf in ununterbrochener Reihenfolge Schulmeister tätig. Das erste Schulhaus stand in unmittelbarer Kirchennähe und diente dem Schulmeister als Wohnung und Schulstube gleichermaßen. Mit Einführung der Schulpflicht im Jahr 1774 vergrößerte sich nach und nach die Schar der Schulkinder und die Platznot wurde eklatant. Nur zögernd entschloss man sich zum Bau einer größeren Schule, die am gleichen Platz entstand und 1848 bezogen werden konnte. Nur 50 Jahre später war auch dieses Gebäude wieder zu klein geworden und man musste eine externe Klasse errichten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Lehrerwohnung nicht mehr gebraucht und vorübergehend fanden alle Kinder wieder im Schulhaus Platz. In den Nachkriegsjahren sorgten allerdings die geburtenstarken Jahrgänge bald wieder für Raumnot und so beschloss der Gemeinderat 1961 den Neubau der Schule.
1971 schließlich wurde die neue „Norbert Hanrieder Schule“ bezogen, benannt nach dem bedeutenden oberösterreichischen Mundartdichter, der in Putzleinsdorf von 1874 bis 1913 Pfarrer und Dechant war.